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10 SEO Tipps um dein Google Ranking zu verbessern

Desktop Bildschirm mit Screenshot einer Statistik.
September 15, 2021
Max. Lesedauer: 6 Minuten

Eine Website zu erstellen ist relativ einfach. Damit ist aber erst die halbe Arbeit getan. Die Sichtbarkeit deiner Website zu erhöhen und Besucher auf deine Seite zu ziehen ist ein stetiger Prozess. 

Ein paar der unten stehende Tipps muss du nur einmal umsetzen, während man andere regelmäßig wiederholen sollte. Auf jeden Fall bringst du deine Website dadurch auf einen guten Weg um bei Suchmaschinen besser zu ranken.  

1. Verwende Google Analytics

Mit dem Tracking Tool Google Analytics lassen sich wichtige Informationen über deine Websitebesucher rausfinden. Google Analytics zeichnet verschiedene Aktivitäten der Besucher auf, wie zum Beispiel: Besucherzahlen, Verweildauer, Events (Klicks, Videos) oder Seitenansichten.

Daraus lassen sich wertvolle Schlüsse ziehen um zu sehen welche Seiten deiner Website am häufigsten geklickt werden oder welche Seiten vielleicht noch Optimierungsbedarf haben. Google Analytics ist kostenlos und kann einfach mit einem Tracking Link in deine Website integriert werden.

2. Nutze ein SSL-Zertifikat für deine Website

HTTPS ist schon lange einer der Ranking-Faktoren von Google. Dennoch hat nicht jede Website ein SSL-Zertifikat installiert.

Sicherheit und Datenschutz sind auch sehr wichtige Kriterien für Internetnutzer. Die Installation eines SSL-Zertifikates ist ein einfacher Schritt um das Vertrauen in deine Website zu erhöhen. Es bringt dir ebenso Zusatzpunkte bei Google ein.

3. Verbessere deine Mobile Ladegeschwindigkeit

Mobile Ladegeschwindigkeiten wurden 2018 zu einem Google-Ranking Faktor. Da das Smartphone das beliebteste Gerät ist um im Internet zu surfen, sind schnelle, mobile Ladegeschwindigkeiten ein Muss. Mit dem jüngstem Google Core Web Vitals Update werden mobile Ladegeschwindigkeiten auch in Zukunft, eine noch wichtigere Rolle für das Ranking von Websiten spielen.

Mit einem Blick auf das Core Web Vitals Tool, kannst du sehen, ob deine Website in den vier wichtigsten Ranking Kategorien abschneidet.
Neben der Optimierung deines Codes, sind hier noch weitere Tipps:

  • Verwende sauber codierte Themes und Plugins
  • Nutze Caching Tools, um deine Seite zu komprimieren und schneller laden zu lassen
  • Entferne nicht verwendete Plugins, Medien, Backups usw. aus deiner Datenbank
  • Überprüfe dein Webhosting auf genügend Serverleistung und Ressourcen

4. Verwende aussagekräftige URLs

Die URLs deiner Seiten sollten für User und Suchmaschinen möglichst klar und einfach zu verstehen sein. Vermeide kryptische URLs wie:
www.webdesign.de/artikel/04289

Solche URLs sind nicht nur verwirrend sondern beinhalten auch kein Keyword. Ebenso wirken sie nicht besonders vertrauenswürdig. Achte auch darauf, dass die URL Struktur nicht zu lang wird. Ein positives Beispiel wäre:
www.webdesign.de/social-media-marketing-strategie

So können sich User die URL einfacher merken und Suchmaschinen können sie besser durchsuchen.  

5. Optimiere deine Bilder

Bilder nehmen bei vielen Websiten einen beträchtlichen Teil der Datenmenge ein und sind daher oft ein Grund für langsame Ladezeiten. Es gibt einige Dinge die du tun kannst, um deine Bilder für schnellere Ladezeiten zu optimieren:

  • Nutze datensparende Bildformate wie WebP oder SVG
  • Nutze Bildkomprimierungs-Tools
  • Optimiere die Maße deiner Bilder
  • Nutze Browser Caching

Bei Bildern sollte man aber nicht nur auf die optimierte Datenmenge achten, sondern auch auf die Verwendung von Alt-Texten. Alt-Texte oder Bildbeschreibungen erhöhen die Zugänglichkeit deiner Website und helfen Suchmaschinen zu verstehen, welche Motive sich auf den Bildern befinden.

7. Strukturiere deine Inhalte für eine optimale Lesbarkeit

Das richtige Struktur deiner Inhalte ist ein wichtiger Bestandteil für die User-Experience und Scannbarkeit deiner Website. Um die Inhalte auf deiner Website möglichst wertvoll für User zu gestalten, sollten diese möglichst einfach zu lesen und gut strukturiert sein. 

Hier sind einige Tipps um deine Inhalte zu strukturieren:

  • Nutze kurze Sätze und Absätze
  • Verwende Bilder um Textblöcke aufzulockern
  • Klickbare Inhaltsverzeichnisse für längere Seiten helfen zu navigieren
  • Nutze Überschriften und Zwischenüberschriften 
  • Verwende Texthervorhebungen für Zitate oder wichtige Fakten

Indem du deine Texte so gestaltest, dass sie einfacher zu erfassen sind, haben es die User leichter und werden länger auf deiner Website bleiben. 

8. Nutze klickbare Title-Tags und Meta-Descriptions

Um User von Google auf deine Website zu locken, muss die Textvorschau in den Suchergebnissen möglichst interessant geschrieben sein. Das beste Vorgehen bei Title-Tags ist dem User zu sagen:

A: was ihn konkret auf deiner Seite erwartet
B: welche möglichen Vorteile er erhält 

Mögliche Themen für den Title-Tag:

  • Anleitung mit 10 Schritten
  • Interessantes Interview
  • Tips zu einem Thema
  • Produktvorstellung
  • Inspiration für ein Thema
  • Blogartikel über ein Thema

Die Meta Description ist einfach ein näherer Beschreibungstext, der deine Seite grob zusammenfasst. Achte hierbei auf die maximale Zeichenlänge von 160 Zeichen.

Mit Mangools kannst du dir eine Vorschau deiner Title-Tags und Meta-Descriptions erstellen lassen und sehen, ob die Zeichenlänge ausreicht oder zu kurz ist. 

9. Wähle ein Fokus Keyword pro Seite

Keywords sind die Schlüsselwörter, die man in eine Suchmaschine eingibt um nach etwas bestimmten zu suchen. Wenn man ein neues iPhone kaufen will beispielsweise „iPhone + kaufen“.

Keywords kannst du nicht einfach zu deiner Website hinzufügen. Stattdessen wählst du ein Keyword pro Seite und baust deine Inhalte und Texte um dieses Keyword herum auf. Es geht also darum einen klaren Fokus auf einer Seite zu setzen. Je klarer der Fokus, desto besser kann Google die Inhalte einordnen und erhöht damit die Chance höher zu ranken. 

Falls es dir schwer fällt ein passendes Keyword zu finden, könnten dir diese kostenlosen Tools weiterhelfen: 

10. Verwende vertrauenswürdige Backlinks

Ein Backlink ist einfach eine Verlinkung von einer externen Website auf deine eigene. Die Anzahl und Qualität der Backlinks ist für Suchmaschinen ein wichtiger Faktor, um eine Website im Ranking einzuordnen. Hier spielt aber die Qualität der Links eine größere Rolle als die Quantität. Je vertrauenswürdiger eine Website für Google erscheint, desto positiver wirkt sich ein Backlink auf deine Website aus.

Wähle deine Backlinks also mit Bedacht und verlinke selbst nicht auf zwielichtige, externe Websiten. Überprüfe auch regelmäßig die Links auf deiner Website, um fehlerhafte Links auszusortieren. Links von vertrauenswürdigen Websiten helfen dir nicht nur im SEO besser zu ranken, sie können auch deine Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit erhöhen.

Möglichkeiten um Backlinks zu bekommen:

  • Verlinke von deinen Social Media Profilen auf deine Website
  • Nutze Nischenspezifische Verzeichnisse
  • Schreibe Gastartikel für Blogs
  • Erwähnung in Podcasts, Webinaren und Konferenzen
  • Analysiere die Backlinks deiner Konkurrenten für weitere Möglichkeiten

Fazit:
Bei Suchmaschinenoptimierung geht es vor allem darum Lesern qualitative Inhalte und eine gute User-Experience zu bieten. Das beinhaltet den technischen Teil wie Title-Tags, Meta-Descriptions, Alt-Texte, Navigation und Website-Performance aber auch die Nutzung von Tools wie Google Analytics, Keyword Recherche und Search Console um Optimierungsmöglichkeiten zu erkennen. Je besser die Inhalte auf deine Zielgruppe abgestimmt sind, desto größer ist die Chance auf ein besseres Ranking in Suchmaschinen.

Mehr zum Thema Suchmaschinenoptimierung mit Webflow findest du in meinem Artikel "SEO und Webflow - 10 Tipps und Best Practices"

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