8 DSGVO-konforme Google Analytics Alternativen – datenschutzfreundlich und einfach
In diesem Artikel findest du eine Liste mit den besten alternativen Analytic-Tools zu Google Analytics, die du DSGVO-konform nutzen kannst
In diesem Artikel findest du eine Liste mit den besten alternativen Analytic-Tools zu Google Analytics, die du DSGVO-konform nutzen kannst

Google Analytics ist eine der bekanntesten Tracking-Tools, um Informationen wie Besucherzahlen, Sitzungsdauer oder die Absprungrate auf deiner Webseite zu erfassen. Mit Sicht auf die Privatsphäre von Websitebesucher und Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist der Einsatz von Google Analytics nicht ganz unbedenklich.
Da bei dem Tracking-Tool von Google personenbezogene Daten wie IP-Adressen erfasst und an Server in den USA weitergeleitet werden, hat die EU-DSGVO Google Analytics sogar für illegal erklärt. Das Tool bietet zwar umfangreiche Funktionen, ist aber für Anfänger viel zu kompliziert zu bedienen und verlangsamt die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite enorm.
Daher solltest du dich umfassend informieren, ob du Google Analytics nutzen kannst oder lieber ähnliche DSGVO-konforme Analytic-Tools als Alternative wählst. Inzwischen gibt es viele Analytic-Dienste auf dem Markt, die nicht in die Privatsphäre von Nutzern eingreifen und trotzdem wertvolle Informationen über deine Webseite sammeln. In der folgenden Liste findest du 8 vielversprechende, datenschutzfreundliche Alternativen und ihre wichtigsten Features:

Matomo (ehemalig Piwik) ist ein Open-Source-Analyse-Tool. Das heisst, das Tracking-Tool wird auf einen eigenen Server geladen. Somit hat Matomo keinen Zugriff auf die gesammelten Daten, was ein grosser Pluspunkt für das Thema Datenschutz ist. Inzwischen bietet das Tool auch eine Cloud-Lösung an.
Matomo verfügt über einen großen Funktionsumfang wie Web-Analysen, Heatmaps, SEO-Performance und Besucherprofilen. Ebenso verwendet es standardmässig anonymisierte IP-Adressen und nutzt gesammelte Informationen nicht für eigene Zwecke – im Gegensatz zu Google Analytics.

Fathom ist eine datenschutzfreundliche Alternative für Unternehmen jeder Grössenordnung. Das kanadische Unternehmen betreibt seit Ende 2021 seine Datenverarbeitung in einem deutschen Rechenzentrum. Das Tool bietet durch sein leichtgewichtiges Script schnelle Ladezeiten und Website-Informationen in 100% Echtzeit.
Das Dashboard ist übersichtlich und kann auch von weniger erfahrenen Usern gut bedient werden. Dadurch dass Fathom nur notwendige Daten sammelt, greift es nicht in die digitale Privatsphäre ein und es wird kein Cookie-Hinweis benötigt. Fathom kann, ähnlich wie Matomo, auf einem eigenen Server oder als Cloud-Variante gehostet werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass du beliebig viele Webseiten unter einem Account verwalten kannst.

Etracker ist ein Analytics-Tool aus Deutschland und nutzt für die Datenspeicherung Server mit ISO/IEC 27001:2013 Zertifizierung. Etracker Analytics bietet Funktionen wie Live-Tracking, Klickpfad-Analyse und eine Vielzahl von Benutzerstatistiken. Durch eine Schnittstelle können auch Adwords-Kampagnen in die Statistiken integriert werden.
Dass bei etracker Datenschutz und Kundendaten eine hohe Priorität besitzen, zeigt auch die Verleihung des Datenschutz-Gütesiegel ePrivacyseal. Das Tool kommt standardmässig ohne Cookies aus. Dadurch werden auch Interaktionen erfasst, ohne dass Nutzer die Statistik-Cookies erlauben. Durch die Anonymisierung der Nutzerdaten ist etracker DSGVO-konform nutzbar.

Open Web Analytics ist ein kostenlose Open-Source-Lösung. Nutzer müssen das Tool also auf eigenen Servern betreiben und haben dafür die volle Kontrolle über ihre Daten. Webseitenbetreiber müssen bei ihrem Hostinganbieter allerdings selbst darauf achten, die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen.
Die Funktionsweise von Open Web Analytics erinnert an das Tool Matomo, welches auch als Open-Source angeboten wird. Es gibt ausserdem keine Limits für die Anzahl der Datensätze oder Webseiten, die analysiert werden. Als Funktionen bietet Open Web Analytics Besucherstatistiken, Site-Conversions und eine Heatmap-Funktion. Damit kannst du ermitteln, welche Bereich deine Webseite besonders viel Aufmerksamkeit von Besuchern bekommen.

Mixpanel ist eine leistungsstarke Website-Analyse-Tool. Die umfangreichen Funktionen können sich sehen lassen: Interaktive Berichte, Daten-Import, Team-Dashboards und eine Customer-Journey-Analyse mit der du den Optimierungsbedarf deiner Webseite nachvollziehen kannst. Das Tool kann auch für Mobilseiten und Apps genutzt werden. Alle gesammelten Daten werden in einem hochwertigen Dashboard dargestellt. Bekannte Unternehmen, die Mixpanel nutzen, sind beispielsweise Uber, GoDaddy, Expedia & Yelp.
Mixpanel hat sich schnell auf die Anforderungen der DSVGO eingestellt. Mit ihrem „Data Residency Program“ bietet Mixpanel europäischen Kunden an, gesammelte personenbezogene Daten in Europa zu verarbeiten und zu speichern. So erhalten Unternehmen mehr Schutz und Kontrolle über ihre Daten.

Splitbee ist eine hervorragende Google Analytics Alternative, die sich mit mehreren Vorteilen auszeichnet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Europa und speichert gesammelte Daten auf Server in Österreich. Auf ihrer Webseite machen sie auch deutlich, dass sie niemals Daten an Dritte weitergeben oder verkaufen.
Ein weiterer Vorteil ist die bemerkenswerte, geringe Datenmenge von 4kB und ist damit 14-mal kleiner als Google Analytics. Durch das kleine Script wird die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite nicht verlangsamt, was widerum gut für dein Suchranking ist.
Durch die Live-Aktualisierung des Dashboards erhältst du Insights in Echtzeit. Ansonsten bietet Splitbee die Möglichkeit A/B-Tests, Conversion Tracking und User-Journeys zu analysieren. Mit der einfachen Integration und standardmässigen Besucher-Informationen zu deiner Webseite ist es ein perfekte Lösung für Anfänger und kleine Webseiten.

Mircoanalytics ist ein leistungsstarkes Anayltic-Tool, bei dem der Datenschutz im Vordergrund steht. Es speichert keine IP-Adressen, Fingerabdrücke oder Cookies von Besuchern. Die Daten werden in der EU in einem Rechenzentrum in Frankreich gehostet. Das Tool überzeugt ebenfalls mit einer sehr geringen Datengrösse.
Microanalytics liefert Echtzeit-Statistiken über das Verhalten von Website-Nutzern und welche Aktionen sie ausführen. Ebenso liefert es Informatioen darüber, wo Besucher herkommen und wie sie deine Webseite gefunden haben. Die Daten lassen sich über eine CSV-Datei herunterladen. Das Tool lässt sich auch leicht in gängige Website-Builder wie Wix, Wordpress oder Squarespace integrieren.

Trackboxx ist ein Analytics-Tool aus Deutschland und bietet Besuchertracking ganz ohne Cookies an. Das Trackingscript ist für Performance optimiert und beeinträchtigt dadurch die Ladezeit deiner Webseite nicht so stark wie bei Google Analytics.
Das Dashboard von Trackboxx bietet eine einfach Übersicht über Informationen wie Besucherzahlen, Conversions, Endgeräte, Absprungrate & Verweildauer. Der Reporting-Bericht kann auch als PDF heruntergeladen. Für Interessierte gibt es die Möglichkeit, das Tool 30 Tage kostenlos zu testen.

Swetrix ist eine Open-Source-Analytic Lösung, die in der Ukraine entwickelt wurde. Die gesammelten Daten werden auf Servern in Nürnberg gespeichert. Durch die datenschutzkonforme Nutzung kann auf den Einsatz von Cookie-Banner verzichtet werden.
Besondere Features bei Swetrix ist die eindeutige Analyse von Live-Besuchern und das Abrufen von Demo & Geo-Berichten. Neben den gängigen Analyse-Parametern lassen sich auch benutzerdefinierte Ereignisse einrichten um spezielle Daten abzufragen.
Neben dem richtigen Analytics-Tool ist auch eine technisch saubere Website entscheidend für die Performance. Als SEO-Freelancer prüfe ich im Rahmen einer Website-Analyse auch, welche Scripts die Ladezeit belasten.
Weitere Inspiration & Guides, die dir bei dem Aufbau deiner Webseite helfen, findest du in den Artikeln "Webflow Editor – Wie Kunden Ihre Website selbst pflegen können" und "8 Top Webflow-Templates für deine nächste Website".
Datenschutzfreundliche Tools verzichten entweder vollständig auf Cookies oder anonymisieren IP-Adressen automatisch. Das hat mehrere Vorteile. Erstens ist kein oder deutlich vereinfachtes Cookie-Banner notwendig, was die User Experience verbessert. Zweitens ist das Risiko, wegen DSGVO-Verstößen abgemahnt zu werden, deutlich geringer. Drittens erhältst du oft genauere Daten, weil Nutzer keine Cookies ablehnen können und damit auch getrackt werden, die einen Cookie-Banner wegklicken würden. Viele Tools liefern außerdem ein einfacheres, übersichtlicheres Dashboard als Google Analytics, was die tägliche Nutzung angenehmer macht.
Für die meisten kleinen und mittelgroßen Websites ja. Tools wie Plausible, Fathom oder Matomo liefern alle wichtigen Kennzahlen: Seitenaufrufe, Verweildauer, Absprungrate, Herkunft der Besucher, Conversions und Gerätedaten. Was fehlt, sind die sehr fortgeschrittenen Analyse-Funktionen von Google Analytics wie detaillierte Funnel-Analysen oder benutzerdefinierte Ereignis-Tracking auf Unternehmensniveau. Für Nutzer, die Google Analytics sowieso nur für grundlegende Auswertungen nutzen, sind die Alternativen oft sogar angenehmer, weil sie simpler und übersichtlicher sind. Google Analytics ist außerdem vollständig kostenlos, was bei den meisten Alternativen nicht der Fall ist.
In den meisten Fällen ist die Integration sogar einfacher als bei Google Analytics. Die meisten Tools stellen einen kurzen JavaScript-Tracking-Code bereit, der einmalig in den Head-Bereich der Website eingefügt wird. In Webflow geht das über die Projekteinstellungen unter dem Reiter „Custom Code" in wenigen Minuten. Einige Tools wie Plausible oder Fathom bieten außerdem offizielle Webflow-Integrationsanleitungen auf ihrer Website an. Für WordPress, Wix und Squarespace gibt es in der Regel fertige Plugins oder Code-Snippets.
Zu den aktuell bekanntesten und meistgenutzten DSGVO-konformen Tools gehören Plausible Analytics, Matomo, Fathom und etracker. Plausible und Fathom sind besonders für kleine und mittlere Websites empfehlenswert, weil sie einfach zu bedienen sind und keine Cookie-Banner benötigen. Matomo ist die leistungsfähigste Open-Source-Alternative und eignet sich besonders für Unternehmen, die ihre Daten vollständig selbst kontrollieren wollen. etracker stammt aus Deutschland und ist besonders für deutsche Unternehmen eine sichere Wahl, da der Serverstandort und die Rechtssicherheit klar dokumentiert sind.
Der Hauptgrund ist Datenschutz. Mehrere europäische Datenschutzbehörden haben den Einsatz von Google Analytics bereits für rechtswidrig erklärt, weil Nutzerdaten auf Server in den USA übertragen werden. Für Unternehmen, die auf der sicheren Seite sein wollen, ist ein Wechsel zu einem DSGVO-konformen Tool daher sinnvoll. Ein weiterer Grund ist Einfachheit: Google Analytics 4 ist komplex und für viele Nutzer schwer zu bedienen. Die meisten Alternativen zeigen dieselben wichtigen Daten in einem deutlich übersichtlicheren Dashboard. Außerdem verlangsamt das Google Analytics-Script die Ladezeit einer Website, was sich negativ auf das SEO-Ranking auswirken kann.

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