Webflow Websites Beispiele: 7 Seiten, die zeigen, was möglich ist
7 Webflow Websites Beispiele aus der Praxis: Dropbox, Checkout.com und Seiten von Awwwards. Mit Einordnung, was Webflow dabei leistet.
7 Webflow Websites Beispiele aus der Praxis: Dropbox, Checkout.com und Seiten von Awwwards. Mit Einordnung, was Webflow dabei leistet.

Die häufigste Frage vor einem Webflow-Projekt lautet: „Geht das auch richtig gut aussehen, oder ist das nur ein Baukasten?"
Die ehrlichste Antwort sind Beispiele. Deshalb habe ich hier sieben Webflow Websites gesammelt, die zeigen, wie weit man damit kommt: von großen Marken wie Dropbox und Checkout.com bis zu kreativen Seiten, die auf Awwwards zu finden sind. Wie die Bewertung dort funktioniert, erkläre ich im Artikel zu den Awwwards Websites Beispielen.
Ich arbeite als Webflow Freelancer und kenne die Plattform aus der Praxis, mit ihren Stärken und ihren Grenzen. Beides kommt in diesem Artikel vor.

Dropbox hat seine Brand-Guidelines-Seite von einer statischen Seite in ein interaktives Erlebnis verwandelt. Die Seite läuft auf Webflow und wurde zusammen mit der Webflow-Partneragentur Daybreak umgesetzt. Bei den Webflow Awards 2025 gewann sie in der Kategorie „Best Animated Experience", außerdem hat sie zwei Webby Awards 2025 bekommen (Best User Experience und Best Responsive/Adaptive Design for Mobile).
Spannend ist der Hintergrund: Vorher lief die Seite mit einem Headless-CMS und war schwer zu aktualisieren. Laut Webflow entstehen neue Landingpages jetzt in 2 statt 6 Wochen, und die Seiten haben im Schnitt 10 statt 3 interaktive Elemente.

Der Zahlungsanbieter hat seine Website neu gestaltet und mit der Webflow-Partneragentur Flow Ninja auf Webflow neu aufgebaut. Dafür gab es bei den Webflow Awards 2025 den Preis „Website Experience of the Year".
Der Grund liegt weniger in einem einzelnen Effekt als in der Struktur: Marketing- und Content-Teams arbeiten selbstständiger, Inhalte gehen schneller online, und hunderte Seiten halten die Markenstandards ein. Ein skalierbares CMS erleichtert außerdem Lokalisierung und Kampagnen.

Extrafazant ist ein kreatives Studio aus Tilburg in den Niederlanden und macht Animation (2D, 3D, Motion Graphics), Video und Social Content. Die Seite ist in Webflow gebaut, das lässt sich am Quelltext erkennen. Das Design stammt laut Footer von Dylan.
Die Seite wirkt wie das Studio selbst: schnell und ohne Agentur-Floskeln. Statt eines klassischen Auftritts gibt es verspielte Sticker-Grafiken mit Sprüchen wie „vliegensvlug" (blitzschnell) und „geen praatjes" (keine Sprüche). Zu den genannten Kunden zählen Odido, Jumbo und das Nationaal Archief.

Noho ist ein Sonderfall: Die Seite ist ein nichtkommerzielles Portfolio-Projekt. Laut Datenschutzhinweis hat sie keine Verbindung zur neuseeländischen Möbelmarke Noho und ist von ihr nicht beauftragt. Der Footer nennt Eugene More als Designer, der Quelltext zeigt Webflow.
Gerade deshalb ist sie ein gutes Beispiel dafür, was in Webflow gestalterisch möglich ist, wenn kein Kunde Vorgaben macht. Die Seite arbeitet mit einer 3D-Ansicht der Stühle, einem Dark Mode, einem kleinen Stuhl-Quiz und dem Bereich „Play around". Eine Option zum Reduzieren der Animationen spart Rechenleistung und Akku. Dieses Detail finde ich bemerkenswert, weil es Barrierefreiheit und Performance mitdenkt.

CoMinVi ist ein Dienstleister für Untertagebergbau aus Guanajuato in Mexiko mit über 20 Jahren Erfahrung und einer Flotte von mehr als 360 Maschinen. Die Seite stellt fünf Leistungsbereiche vor: Engineering, Ground Support, Development, Production und Hauling. Gestaltet und entwickelt wurde sie von der Agentur Holographik.
Das ist ein Branchenthema, das man selten in so einem Design sieht. Die Seite ordnet ihre Inhalte in nummerierte Abschnitte (S.01 bis S.08), hat ein Hintergrundvideo im Hero-Bereich, ein Laufband für Partner, einen Sprachumschalter (Englisch und Spanisch) und ein Menü, das die Seiten gruppiert.

Neutomni ist ein Digital-Design-Studio aus Polen, das laut eigenen Angaben ausschließlich mit Webflow arbeitet. Die Seite ist deshalb ein Schaufenster für das, was das Studio verkauft. Sie arbeitet mit Schwarz, Weiß und Grautönen, roten Akzenten, geometrischen Formen und Elementen im Stil von „cut/tear along line". Im Hero-Bereich läuft ein Video, ein Element mit dem Text „< DRAG ME >" lädt zum Ausprobieren ein.

Cantor8 ist eine Infrastrukturplattform für digitale Vermögenswerte im institutionellen Umfeld und baut auf dem Canton Network auf. Die Produktseite stellt sieben Produkte vor, darunter ein Enterprise Wallet, eine Registry für die Ausgabe digitaler Assets und eine Vault für Staking. Als Designer und Entwickler nennt der Footer Artemii Lebedev, der Quelltext zeigt Webflow.
Das Thema ist komplex und erklärungsbedürftig. Die Seite löst das mit einheitlich aufgebauten Karten: Jedes Produkt hat ein Kategorie-Label, einen Titel und eine Kurzbeschreibung. Dazu kommen ein dunkler Grundton und blaue Akzente.
Wenn man die Beispiele nebeneinanderlegt, fällt etwas auf: Keine der Seiten sieht aus wie eine Vorlage. Das liegt weniger an Webflow selbst als daran, dass Webflow keine Vorlage erzwingt. Du baust kein Theme um, sondern gestaltest Layout, Abstände, Typografie und Bewegung direkt.
Drei Dinge schätze ich an Webflow in der Praxis am meisten:
Was im Entwurf steht, landet nah am Original im Browser. Das spart Abstimmungsrunden.
Ob Blog, Projekte, Produkte oder Referenzen: Du definierst die Felder, die du wirklich brauchst. Bei Checkout.com sieht man, wie das bei hunderten Seiten funktioniert.
Das hilft bei Ladezeit, SEO und Barrierefreiheit, vorausgesetzt, die Seite wird sauber gebaut. Das heißt nicht, dass Webflow für alles die richtige Wahl ist. Große Shops oder komplexe Mitgliederbereiche sind zwar auch möglich, andere Systeme sind dafür aber besser geeignet.
Das hängt vom Umfang ab, nicht vom Tool. Eine einfache Business-Website beginnt bei mir ab etwa 4.000 €. Dazu kommt das Webflow-Hosting, das separat läuft. Die einzelnen Kostenblöcke habe ich im Artikel Webflow Kosten aufgeschlüsselt. Kontaktiere mich gerne für ein kostenloses Erstgespräch falls du mehr erfahren möchtest oder allgemeine Fragen zu Webflow hast.
Gute Beispiele sind ausgezeichnete Projekte und Seiten großer Marken. Dazu zählen die Brand Guidelines von Dropbox und Checkout.com, beide Gewinner der Webflow Awards 2025, sowie kreative Seiten wie Extrafazant oder Neutomni. Mehr Inspiration findest du in meinem Artikel zu Awwwards Websites Beispielen.
Nein. Webflow gibt kein festes Theme vor, du gestaltest alles individuell. Gleichförmig wirken Seiten meist dann, wenn kostenlose Templates ohne Anpassung genutzt werden.
Ja. Dropbox und Checkout.com zeigen, dass auch große Marken mit vielen Seiten und Teams auf die Plattform setzen. Entscheidend sind ein durchdachtes CMS und eine klare Struktur der Inhalte.
Ja. Für besonders komplexe Bewegungen kombiniert man Webflow oft mit Zusatztools, zum Beispiel GSAP oder Rive. Eine Seite kann trotzdem schnell bleiben, wenn sie sauber gebaut ist.
Das liegt ganz am Umfang der Website. Ich kann hier nur für mich sprechen: Eine einfache Business-Website beginnt bei mir ab etwa 4.000 €, die meisten Projekte liegen zwischen 4.000 und 15.000 €. Dazu kommt das Webflow-Hosting. Details findest du unter Was kostet eine Website?.
Ja. Texte, Bilder und Blogartikel pflegst du direkt im CMS oder im Editor, ohne Code. Strukturänderungen am Design übernehme ich auf Wunsch - sind aber grundsätzlich auch selbst möglich.

Egal ob konkrete Anfrage oder erste Idee. Ich berate dich gerne kostenlos. Bei einem Erstgespräch können wir uns über dein Projekt und deine Wünsche austauschen. Anschließend überlege ich mir wirkungsvolle nächste Schritte oder sende dir ein unverbindliches Angebot zu.