6 Tipps für den optimalen Aufbau deiner Landingpage

Wie ist eine optimale Landingpage aufgebaut? Hier erfährst du alles über den Grundaufbau einer Landingpage und wie es deine Conversion-Rate erhöhen kann.

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Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist im Grunde die Startseite einer Website auf die der User „landet“ und seine Reise beginnt. Hinter dem Begriff versteht man auch oft eine Webseite, die speziell dafür erstellt wurde ein Produkt oder eine Dienstleistung zu präsentieren. Der User soll dabei alle Funktionen und Optionen schnell erfassen können und nicht von unnötigen Informationen abgelenkt werden.

Eine Landingpage kann also bei kleineren Websites einfach die Startseite sein, während sie bei größeren Websites auch eine von mehreren Startseiten ist. So hat bei Apple beispielsweise jedes neue Produkt eine eigene Startseite.

iPhone 12 Website Screenshot
Beispiel von Apple's iPhone 12

Wozu dient eine Landingpage?

Eine Landingpage ist meist auf einen bestimmten Typ von User ausgerichtet. Im Grunde ist das Ziel einer Landingpage, einen User dazu zu bewegen, eine bestimmte Aktion auf der Seite auszuführen.

Da Landingpages im Bereich von E-Commerce das breiteste Anwendungsfeld haben, ist die gewünschte Aktion meist der Kauf eines Produkts. Heutzutage gibt es jedoch ein breites Feld von Funktionen die ein User ausführen soll, je nach Ziel der Landingpage.

Solche Aktionen können zum Beispiel sein:

  • Direkter Kauf eines Produkts
  • Abschließen eines Abonnements
  • Wechseln auf eine andere Seite
  • Herunterladen einer App oder Datei
  • Bereitstellung von persönlichen Informationen
  • Beantwortung von Umfragen
  • Start einer kostenlosen Testnutzung
  • Durchsuchen einer Bibliothek
  • Lesen einer ausführlicheren Beschreibung oder Dienstleistung

Woraus besteht eine Landingpage?

Bei einer Landingpage sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und je nach Zielgruppe und Zielsetzung, variiert der Aufbau . Es gibt keinen einheitlichen Leitfaden oder ein festes Schema, aber es gibt ein paar grundlegende Dinge, die jede Landingpage bieten sollte. 

Auch spielt es keine Rolle wie groß die Seite ist, oder aus wie vielen Elementen sie besteht. Das Wichtigste für jede Landingpage ist, dass sie echten Mehrwert bietet.

Tips für eine erfolgreiche Landingpage:

01. Informativer Headerbereich

Die Funktion des Headerbereichs ist es, dem User eine klare Vorstellung zu geben, welche Informationen er auf der Landingpage findet. Meistens setzt sich dieser Bereich aus einer aussagekräftigen Überschrift und einem ausführlicherem Subtext zusammen. Der User sollte das Thema in wenigen Sekunden erfassen können und gleichzeitig mehr darüber erfahren wollen. Oft wird hier auch ein Call-to-Action Button verwendet, um dem User direkt eine Aktion zu ermöglichen.

Website Screenshot of Stripe.com which shows the landing page.
Beispiel von stripe.com

02. Social-Proof & Testimonials 

Jeder kann heutzutage schon mit geringen Kenntnissen eine einfache Website erstellen. Deswegen suchen potentielle Kunden immer erst einmal nach Anzeichen um einer Website vertrauen zu können. 

Die gängigste Methode um dies zu erreichen, sind meist Bewertungen von anderen Personen, die bereits ein Produkt oder eine Dienstleistung ausprobiert und weiterempfohlen haben. Visuell werden diese Bewertungen dann oft als Kundenbewertungen oder Expertenmeinungen dargestellt.

Website Screenshot of Pitch.com which shows a testimonial.
Beispiel von pitch.com

03. Hauptmerkmale und Grundfunktionen

Dieser Bereich beinhaltet wichtige & zusätzliche Information zu einem Produkt oder Dienstleistung. Der User erfährt mehr über die Verwendung, technischen Eigenschaften oder Vorteile, die er dadurch erhält. Die Herausforderung hierbei besteht darin, die Informationen möglichst kompakt, aber dennoch genau darzustellen. Unterstützende Grafiken sind dabei ein wertvolles grafisches Stilmittel.

Website Screenshot of paypal.com which shows the main product features.
Beispiel von Paypal.de

04. Listen, Listen, und noch mehr Listen

Man hat nur wenige Sekunden, um potenzielle Kunden zu fesseln, vielleicht auch nur Millisekunden. Eine Möglichkeit um die Aufmerksamkeit von Usern zu erlangen, ist eine spannend geschriebene Überschrift, aber darüber hinaus muss man die Aufmerksamkeit auch weiter aufrecht erhalten.

Eine Werkzeug dafür sind Aufzählungslisten mit kurzen Einträgen. Listen mit kurzen Einträgen ziehen unsere Augen auf natürliche Weise an, weil wir die ganze Zeile mit einem Blick erfassen. Wir müssen nicht lange lesen, um die Informationen aufzunehmen.

Je länger man einen User auf der Landingpage halten kann, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er weiterliest.

Website Screenshot of monday.com which shows the landing page.
Beispiel von monday.com


05. Noch mehr Social-Proof

Neben den typischen Kundenbewertungen werden häufig noch andere Elemente verwendet, um Websiten noch glaubwürdiger zu machen. Das können beispielsweise offizielle Zertifizierungen sein, bestimmte Auszeichnungen oder Siegel, die einen sicheren Bezahlvorgang versprechen. 

Diese Elemente können zusätzliches Vertrauen aufbauen und den User überzeugen, eine Aktion auszuführen.

Website Screenshot of Slack.com which shows security certificates.
Beispiel von Slack.com


06. Kurze Ladezeiten

Ein Aspekt für eine erfolgreiche Landingpage ist natürlich eine schnelle Ladezeit. User verlieren auf Webseiten nicht gerne ihre Zeit. Bei einer Landingpage wird da keine Ausnahme gemacht. Daher sollten alle Elemente und Inhalte sorgfältig durchdacht werden, um die Seite nicht zu überladen und die Ladezeit nicht unnötig zu verlängern.

Ein hilfreiches Tool um die Performance deiner Landingpage zu testen ist die Google Lighthouse Erweiterung für den Browser Chrome. Das Tool führt eine Reihe von Tests auf der Seite durch und erstellt dann einen Bericht. Dieser Test zeigt Indikatoren an, wie du die Performance deiner Landingpage verbessern kannst.

Website Screenshot of mailchimp.com which shows the landing page.
Beispiel von Mailchimp.com

Weitere hilfreiche Links: 

Portrait von Lukas Rudrof, Webflow Designer aus Nürnberg.
Lukas Rudrof
April 24, 2026

FAQ

Was gehört auf eine gute Landingpage?

Eine gute Landingpage hat eine klare Struktur: eine starke Überschrift, die sofort kommuniziert, was der Besucher bekommt, einen kurzen erklärenden Text, einen eindeutigen Call-to-Action, Social Proof wie Kundenstimmen oder Logos und eine Antwort auf die wichtigsten Einwände des Nutzers. Alles auf der Seite sollte auf ein einziges Ziel einzahlen, zum Beispiel eine Anfrage oder ein Download. Ablenkende Navigation, zu viele Optionen oder unklare Botschaften sind die häufigsten Fehler.

Was ist der Unterschied zwischen einer Landingpage und einer normalen Website?

Eine normale Website hat mehrere Ziele: sie informiert über das Unternehmen, stellt Leistungen vor, verlinkt auf den Blog und ermöglicht Kontaktaufnahme. Eine Landingpage hat genau ein Ziel. Sie ist auf eine spezifische Zielgruppe und eine spezifische Aktion ausgerichtet und enthält deshalb keine ablenkende Navigation. Landingpages werden häufig für Werbekampagnen, Produktlaunches oder Lead-Generierung eingesetzt, weil sie durch ihren Fokus deutlich höhere Conversion-Raten erzielen als allgemeine Websites.

Wie lang sollte eine Landingpage sein?

Es gibt keine universelle Antwort, aber eine gute Faustregel: So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Für einfache Produkte oder Dienstleistungen, bei denen wenig Erklärungsbedarf besteht, reichen oft 3 bis 5 Sektionen. Bei komplexen Angeboten oder hochpreisigen Produkten, wo Vertrauen aufgebaut werden muss, können auch 10 bis 15 Sektionen sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass jede Sektion einen klaren Zweck hat und keine unnötigen Inhalte vorhanden sind, die vom Hauptziel ablenken.

Was macht einen guten Call-to-Action auf einer Landingpage aus?

Ein guter CTA ist klar, handlungsorientiert und kommuniziert den Nutzen statt der Aktion. Statt „Absenden" lieber „Jetzt kostenlos beraten lassen". Statt „Kaufen" lieber „14 Tage kostenlos testen". Der CTA sollte sich visuell von allen anderen Elementen abheben und idealerweise mehrfach auf der Seite erscheinen. Wichtig ist auch der Kontext direkt davor: Was der Nutzer unmittelbar vor dem CTA liest, beeinflusst seine Bereitschaft zu klicken stärker als das Design des Buttons selbst.

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