Webflow vs. WordPress – CMS-Systeme im Vergleich

Webflow vs. Wordpress: Interessante Unterschiede und Vorteile der beiden Website CMS-Systeme im Überblick.

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Was bieten Webflow und WordPress?

Sowohl Webflow als auch WordPress können verwendet werden, um stilvolle, professionelle Websites ohne jegliche Programmierkenntnisse zu erstellen. Diese Art von Diensten wird als "Content Management System" (CMS) bezeichnet, da sie es den Benutzern ermöglichen, Blogs, News-Websites, Business-Websites, Portfolios, Online-Shops und mehr über eine grafische Benutzeroberfläche zu veröffentlichen.

Webflow im Überblick

Webflow kombiniert ein vollständig anpassbares CMS mit leistungsstarken visuellen Website-Design-Tools, sodass man für jede Website eine eigene Datenbank erstellen und Inhalte live bearbeiten kann. Da man nichts installieren muss, keine automatischen Updates und kein PHP benötigt, ist es die perfekte WordPress-Alternative.

Webflow ist zweifellos eine einfachere Lösung, da die meisten administrativen Aufgaben für Sie erledigt werden. Dazu gehören Website-Hosting, SSL-Zertifikate, Suchmaschinenoptimierung und Website-Backups.

WordPress im Überblick

WordPress ist eine der beliebtesten Open-Source-Software, um seine Website zu erstellen. Derzeit sind erstaunliche 38 % aller Websiten im Internet mit WordPress erstellt. Es ist kostenlos und man muss nur für sein Hosting bezahlen. Man kann WordPress gut für Blogs, Online-Shop oder Portfolio Websiten verwenden.

WordPress ist eine flexiblere Lösung, da man die Website mithilfe von Plugins auf tausende verschiedene Arten erweitern kann. Aber man muss bei Updates, Sicherheit und allgemeiner Website-Wartung mehr Hand anlegen.

WordPress im Detail

  • Design Freiheit: Wenn man kein Programmierer ist, benötigt man Plugins für die visuelle Gestaltung oder ist durch die verfügbaren Vorlagen eingeschränkt
  • Responsive Optimierung: Abhängig von Theme
  • Animationen: Begrenzt möglich, meist nur mit Hilfe von Programmierer
  • User-freundliches CMS: Dashboard bietet viele Optionen, die für die meisten Kunden irrelevant sind, On-Page-Bearbeitung fehlt
  • WYSIWYG-Editor: Abhängig von Plugin
  • Testserver: Nicht vorhanden
  • SEO: Abhängig von Plugin – leicht anpassbar. Erweiterte Funktionen oft nur über kostenpflichtige Plugins verfügbar
  • Sicherheit: Abhängig von Plugin und Theme
  • SSL-Zertifikat: Abhängig vom Hosting-Anbieter
  • E-Commerce: Mit passendem Plugin
  • Codequalität: Der Code von WordPress ist notorisch aufgebläht, da er auf Plugins angewiesen ist
  • Updates/Wartung: WordPress Versionen und genutzte Plugins, müssen kontinuierlich, meist manuell, geupdated werden
  • Ladezeit: Längere Ladezeiten durch Themes & Plugins
  • Hosting: Abhängig vom Hosting-Anbieter
  • Server Performance: Abhängig vom Hosting-Anbieter

Webflow im Detail

  • Design Freiheit: Man kann völlig frei starten oder nutzt eine Design-template und passt dieses visuell an
  • Responsive Optimierung: Vollkommen responsive gestaltbar
  • Animationen: Komplexe Animationen und Interaktionen umsetzbar
  • Webflow CMS: Intiutive Oberfläche, User-freundliches und minimales Dashboard, On-Page-Bearbeitung
  • WYSIWYG-Editor: Integriert
  • Testserver: Integriert
  • SEO: Vollständig anpassbare SEO-Einstellungen. Webflow-Seiten sind für das Internet gebaut und Suchmaschinen geben ihnen Extrapunkte für mobilfreundliches Design und Leistung
  • Sicherheit: ISO 27018 zertifiziert
  • SSL-Zertifikat: standardmäßige SSL-Verschlüsselung
  • E-Commerce: Funktion vorhanden
  • Codequalität: Der Code, der von Webflow ausgegeben wird, ist sehr sauber und semantisch gehalten
  • Updates/Wartung: Updates & Wartung wird komplett von Webflow erledigt
  • Ladezeit: Schnelle Ladezeiten durch unabhänge
  • Hosting: Server-Verfügbarkeit von 99,9%
  • Server Performance: CDN – Content Delivery Network

Fazit

Die Kosten zweier Lösungen zu vergleichen ist immer schwierig, da man so viele Faktoren berücksichtigen muss. Um die richtige Entscheidung zu treffen, sollten man sich überlegen, welche Art von Website man erstellen möchte, wie hoch das Budget ist und wie stark man sich um die Wartung der Website kümmern möchte. Für einige Projekte wird Webflow besser geeignet sein, für andere wiederum WordPress.
Ich glaube, dass Webflow eine gute Wahl für die meisten Unternehmen & Startups und diejenigen ist, die einen professionellen Webauftritt und gleichtzeitig Inhalte möglichst einfach editieren wollen. Es ist preislich konkurrenzfähig und der Service kümmert sich um viele der zeitaufwendigen Aspekte des Betriebs einer Website, sodass man sich auf die Erstellung von Inhalten und die Vermarktung der Website konzentrieren kann.

Noch nicht überzeugt? Erfahre mehr über die Vorteile von Webflow.

Portrait von Lukas Rudrof, Webflow Designer aus Nürnberg.
Lukas Rudrof
April 13, 2026

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Webflow und WordPress?

WordPress ist eine Open-Source-Software, die auf einem eigenen Server installiert wird und über Plugins und Themes erweitert werden kann. Webflow ist ein All-in-one-Tool, das visuelles Design, CMS und Hosting in einer Plattform vereint. WordPress ist sehr flexibel und bietet ein riesiges Plugin-Ökosystem, erfordert aber regelmäßige Wartung, Sicherheitsupdates und technisches Know-how. Webflow ist wartungsärmer, bietet saubereren Code und mehr gestalterische Freiheit, hat aber eine steilere Lernkurve. Kurz: WordPress ist das flexiblere System, Webflow das schlankere.

Ist Webflow besser als WordPress?

Für moderne Unternehmenswebsites und Portfolios ist Webflow in vielen Aspekten die stärkere Wahl: schnellere Ladezeiten durch sauberen Code, kein Wartungsaufwand durch Plugins, integriertes Hosting mit SSL und CDN und deutlich mehr gestalterische Freiheit. WordPress ist dagegen besser geeignet für sehr contentlastige Projekte wie große Blogs oder News-Portale sowie für Projekte, die spezifische Plugins erfordern. Ein klares „Besser" gibt es nicht, es hängt immer vom Projekt ab.

Welches System ist günstiger: Webflow oder WordPress?

In der Anschaffung wirkt WordPress günstiger, weil die Software selbst kostenlos ist. Hinzu kommen aber Kosten für Hosting, Domain, Premium-Themes und Plugin-Lizenzen sowie Entwicklungskosten. Webflow kostet monatlich für Hosting und CMS ab 23 Dollar, dafür entfallen Plugins, separate Sicherheitslösungen und Wartungskosten. Wer WordPress selbst wartet und pflegt, kann günstig fahren. Wer für Wartung zahlt, kommt mit Webflow langfristig oft günstiger weg.

Kann ich meine WordPress-Website zu Webflow migrieren?

Ja, eine Migration von WordPress zu Webflow ist möglich. Texte und Struktur lassen sich über CSV-Export und Webflow-CMS-Import übertragen. Bilder müssen manuell oder über Tools übernommen werden. Das Design wird in Webflow neu aufgebaut, was gleichzeitig eine gute Gelegenheit für ein Redesign ist. Mit einer sorgfältigen Weiterleitungsstruktur (301-Redirects) und dem Erhalt der URL-Struktur bleibt das SEO-Ranking dabei weitgehend erhalten.

Wann ist WordPress die bessere Wahl?

WordPress ist die bessere Wahl, wenn du ein sehr umfangreiches Plugin-Ökosystem benötigst, mit dem dein Team bereits vertraut ist, oder wenn du eine sehr große Content-Plattform mit vielen Autoren und spezifischen Workflows aufbaust. Auch für Projekte mit sehr speziellen Anforderungen, für die es fertige WordPress-Plugins gibt, kann WordPress sinnvoller sein. Für Standard-Unternehmenswebsites sprechen jedoch die meisten Argumente für Webflow.

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